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die Schweinebande

Vor vielen Jahren - ich war schon erwachsen - hatte ich ein Kaninchen und ein Meerschweinchen. Heute würde ich das in der Konstellation niemals zusammensetzen, doch damals wusste ich es nicht besser. Mit dem ersten Kind, der potentiellen Allergiegefahr und  aufgrund zeitlicher Probleme gab ich beide in gute Hände. Doch die Liebe zu den kleinen Nagern ließ mich nie ganz los.

Jahre später ergab es sich, dass Bekannte einen Platz für ihre zwei Schweinchen suchten. Wir überlegten, wägten ab und entschieden "ja, aber nur in Ganzjahresaußenhaltung". Inzwischen hatten wir einen Garten, da war das machbar. Ich las mich bei diebrain.de schlau und dann legten wir los. Natürlich genügen zwei Schweinchen nicht für die Außenhaltung und so stockten wir auf, nahmen im Laufe der Zeit auch Notfalltierchen zu uns und wurden mit eingeschlepptem unerwartetem Nachwuchs konfrontiert. Es war ein reges Leben im Schweinestall.

Momentan ist es still in selbigem. Kein quiekendes Wuselchen flitzt mir entgegen. Aber nach einem Jahr ohne Schweinchen muss ich gestehen: so ganz ohne ist irgendwie blöd. Ich denke, das Kapitel ist noch nicht abgeschlossen.

 

 

 

 

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