
Hallo, ich bin Rambo. Ich wurde am 25.7.1999 in Toppenstedt bei Hamburg geboren. Ich bin ein Cairnterrier ohne Papiere, als "Privatunfall" habe ich nur einen Impfpass bekommen. Ich bin laut Unterlagen schwarz gestromt, meine Zweibeiner sagen liebevoll "Grauer" zu mir.
Als ich zu meiner jetzigen Familie kam, war ich zwei Jahre alt. Das war vielleicht eine Umstellung für mich! Erst mal hieß es, Haare runter. Ich war ziemlich verfilzt. Und dann sollte ich auch noch lernen: Sitz und Platz, an der Leine laufen, ohne Leine laufen und trotzdem auf Kommandos hören - man war das anstrengend. Aber die Mühe hat sich gelohnt. Meine Zweibeiner sind stolz auf mich und die Begleithundeprüfung beim Schäferhundverein in Werder hab ich auch bestanden.
Hier kannst du dir mal meine wundersame Verwandlung vom Zottel zum Hund ansehen.
Mindestens zweimal im Jahr mache ich mit Frauchen einen Ausflug nach Berlin. Manchmal kommt Herrchen auch mit. Ich bekomme dann einen Cairn Terrier - "Haarschnitt" verpasst. Mein Hundefriseur ist erste Sahne. Guck doch mal rein! Der Vorher- / Nachher-Effekt ist nicht von schlechten Eltern.

Wald- und Wiesenspaziergänge könnte ich stundenlang mitmachen. Da riecht es immer so gut nach Freiheit. Besonders viel Spaß macht das natürlich zu zweit, weswegen ich von meinen Zweibeinern eine junge wilde Hundedame zur Seite gestellt bekam.
Ich bin nicht nur einfach Hund. Als ältestes "Kind" habe ich die Große beschützt, der Mittleren Sicherheit und Kraft in ihrer schweren Zeit geschenkt und die Jüngste liebevoll in Empfang genommen. Ich bin ein Familienmitglied, darf mit in den Urlaub und habe meinen festen Platz in der Gemeinschaft.
Seit Januar 2008 bin ich schwer krank. Nach langem Suchen, warum ich so schlapp bin, ergibt sich am Ende die Diagnose "Anämie", vermutlich aufgrund eines genetischen Defektes, der bis dato nicht relevant war und erst zum Jahreswechsel ausbrach. Mit Cortison und viel Liebe bekommen meine Zweibeiner das Problem in den Griff, mit meinem sich dadurch veränderten Verhalten kommen sie klar. Das Cortison ausschleichen zu lassen, gelingt uns nicht. Ein Rückfall ist das Resultat. Die Dauertherapie macht mich auf Dauer fertig. Im April 2009 erreiche ich die Grenze meiner psychischen Belastbarkeit. Es erscheint aber nur eine Frage der Zeit, wann die organische Belastbarkeit aufgebraucht ist. Gemeinsam mit dem Tierarzt fällen meine Zweibeiner eine schwere Entscheidung aus Verantwortung und Liebe. Im Kreise meiner Lieben trete ich den Weg über die Regenbogenbrücke an. Ein Fellbüschel hat in einer kleinen Schachtel einen Platz im Garten meiner Zweibeiner gefunden, damit ich ihnen noch ein wenig nah bin. Komplett durften sie mich dort nicht zur letzte Ruhe betten, dafür habe ich einen kleinen stillen anonymen Ort bekommen.

Geblieben sind von mir nur einige Erinnerungsstücke, viele Erlebnisse im Kopf und einige Fotos. Letztere teilen wir gerne mit euch, also schaut euch ruhig meine Bildergalerie an.